Entwicklungen im Bereich Hotel- und Restaurantgeschirr in China
In letzter Zeit gab es in China bedeutende Vorkommnisse im Bereich des Hotel- und Restaurantgeschirrs. Hygiene bleibt ein anhaltendes Problem. Im Bezirk Xiangcheng stellte die örtliche Marktaufsichtsbehörde im Jahr 2025 fest, dass das Restaurant Houchu Jiayan nicht den Vorschriften entsprechendes Geschirr verwendete. Auf den untersuchten weißen Tellern wurden E. coli-Bakterien gefunden, die nicht den nationalen Lebensmittelsicherheitsstandards entsprachen. Die Ursache lag in der unsachgemäßen Platzierung des Geschirrs während der Desinfektion, was zu einer unzureichenden Sterilisation führte. Das Restaurant erhielt daraufhin eine Verwarnung und verbessert nun sein Wissen über die relevanten Gesetze und setzt die korrekten Desinfektionsverfahren strikt um.
Bei einer Lebensmittelsicherheitsinspektion in Taiyuan im Jahr 2025 wurden 11 von 200 untersuchten Geschirrteilen aus verschiedenen Restaurants als unsauber befunden, mit überhöhten E. coli-Werten. Betroffen waren unter anderem Betriebe wie das Guyuanhua Xiaolongbao Shop und das Yankao Kao Yu Shop, was die branchenweite Herausforderung der Geschirrhygiene verdeutlicht.
Darüber hinaus ereignete sich auf dem Markt ein kurioser Vorfall. Ein Verkäufer bot auf einer Gebrauchtwarenplattform ein Geschirrset der Tsinghua-Universität – eine violette Reisschüssel und einen grünen Löffel – für 88 Yuan an. Trotz „leichter Gebrauchsspuren“ erzielte das Angebot über tausend Aufrufe und 24 Interessensbekundungen. Die Universitätsmensa stellte jedoch klar, dass das Entfernen und Weiterverkaufen von Geschirr nicht gestattet ist, und der Vorfall wird untersucht. Diese Entwicklungen prägen weiterhin die Zukunft der chinesischen Gastronomie- und Hotelbranche.










